16. Oktober 2009

Rainbow Beach / Fraser Island

Nach ein paar ruhige Tage in Hervey Bay, ging es nach Rainbow Beach, um von hier aus den bereits gebuchten Trip nach Fraser Island zu machen. Um ein paar Worte zu Fraser Island zu sagen, es ist die weltgrößte Sandinsel der Welt, welche nur mit einem 4 Wheel Drive befahren werden kann. Die ersten 2 Tage verbrachten wir jedoch in Rainbow Beach, dort haben wir bisschen am Strand relaxed, ein wenig Fussball gezockt auf der Wiese neben an und ein paar soziale Kontakte im Hostel geknüpft. Des weiteren gab es am Tag bevor es los ging ein Briefing, wer in welcher Gruppe ist, wer fahren darf, denn wir als Gruppe können die Jeeps selber fahren und es wurden generelle Dinge besprochen die beachtet werden müssen. Als die Gruppen vorgestellt wurden, merkte ich auf anhieb, das meine Gruppe aus einer wunderbare Kombination (eine Kanadierin, 2 Mädels aus irland, 3 Leute aus England, eine aus Wales, 2 Kerle aus Holland und eine Deutsche sowie mich) von Leuten besteht, was meine Erwartungen später noch uebertreffen sollte.
Am nächsten Tag wurden die Jeeps erklärt sowie wurden diese mit dem Essen, Trinken und den Rucksäcken beladen. Erste Fotos wurden geschossen. Ich hatte dann die ehrenvolle Aufgabe zuerst zufahren, was mich nicht störte, da ich ja bereits einen 4WD zuvor gefahren hatte. Als wir dann kurz vor der Fähre waren, gab es auch schon den ersten Härtetest, denn der Rest des Weges zur Fähre war mit sehr weichem Sand bedeckt, sprich gleich einmal den Gang vom 2WD zum starken 4WD einlegen. Was auch am Anfang recht gut klappte, bis einer genau vor mir stehen blieb und ich damit im Sand feststeckte. Guter Start dachte ich mir, es hieß also alle raus und ab ging es wieder...Auf der Insel angekommen wurde der Sand immer tiefer und weicher, was das fahren recht schwierig macht. Nach weichen Sand, rauf und runter auf recht harten Strassenverhältnissen (wegen Dirt Roads), kamen wir erneut am Meer an. Dort gab es dann ersteinmal Lunch, da wir sowieso warten mussten bis das Wasser etwas zurück ging, damit wir dann erneut auf dem Sand fahren konnten. Als es dann Zeit wurde zu fahren, ging es auch schon los mit dem Goon trinken, schliesslich hatten wir 16 Goon Bags a 4 Liter. Zur Erinnerung, wir waren nur 11 Leute :) Ich wurde dann abgewechselt, da wir 7 Leute waren die alle einmal fahren wollten. Störte mich nicht, da die Musik im Jeep bereits lautstark durch die Lautsprecher dröhnte und wir alle anfingen zu trinken. Wir nannten uns selbst, DIE GOONIES, liebevoll abgeleitet von dem ganzen Goon den wir hatten. Die Wege wurden immer schwieriger, es ging auch nach dem Sandstrand auch mal in die Wilderness, dort blieben wir dann erneut haengen, da 2 Wagen vor uns auch stecken blieben, es hiess also wieder raus und dann wieder rein. An unserem ersten Halt, dem McKenzie See, welcher Kristallklares Wasser hatte, wurde dann gebadet, Pyramiden gebaut, Beach Life Fotos geschossen und etwas gesonnt. Wohlbemerkt waren wir dort schon recht angetrunken, was den Spass schon verdoppelte. Ich möchte hier an der Stelle gleich bemerken, das unsere Gruppe bereits sowas von zusammen gewachsen ist, das wir ständig lachten und im Jeep sangen. Nachdem See ging es weiter entlang durch den Sand richtung unserem Camp, welches eine kleine Anhöhung zum Sandstrand war, wo uns das Wasser nicht erreichen konnte in der Nacht. Es gab genügend Vorgeschichten über Jeeps oder Zelte die vom Wasser übernacht verschlungen wurden. Dort angekommen, waren wir wieder als komplette Fraser Gruppe vollständig, d.h. alle 6 Jeeps waren zusammen und die Zelte wurden aufgebaut. Die Gaskocher wurden angeschmissen, die Kartoffel wurden gekocht und das Steak gebraten. Wohl bemerkt hatte keiner, ausser der Fahrer, nicht aufgehört zu trinken, warum auch, schliesslich mussten wir ja die 70,4 Liter in 2 Tagen trinken (da jeder Goon Bag nochmal 10% mehr hatte) :) Nachdem essen wurde Macarena getanzt, mit Leuten gesprochen und einfach die tolle Zeit ausserhalb der Zivisilation genossen. In der Nacht sah ich auch einen Dingo, der nachts um unser Camp herumschlich, um nach Essen zu suchen. Nach nur 4 Stunden schlaf, hiess es auch schon wieder um 5:30 aufstehen, da wir die Ebbe nutzen mussten, um zu unserem nächsten Stopp zukommen. Auf unserem Weg dorthin, hieß es um 7:30 auch schon wieder "Her mit dem Goon, let´s get this Party started"...Nach ein paar schlückchen von dem doch recht ekligen Goon, oder lag es einfach daran das es noch sehr sehr früh war, kamen wir an einem alten Schiffwrack, dem Maheno, an. Dieses ist vor Jahren damals dort gestrandet und ist seitdem vor sich hinrosten. Nach ein paar Fotos ging es dann auch schon wieder weiter, im Jeep wurde die Stimmung immer heiterer und es wurden wieder alte Klassiker mitgesungen. Angekommen am Heads Point, gab es ersteinmal Sandwiches, bevor es danach dann zum Aussichtspunkt ging, von dem wir einen wunderschönen Blick in beide Richtungen von Fraser Island hatten. Von dort aus auch sahen wir aus weiter Ferne einen Wal, Fotos schiessen lohnte sich allerdings nicht, da der Wal einfach zuweit weg war. Danach dribbelten die Jungs etwas mit dem Fussball am Strand, während die Mädels sich am Strand sonnten. Nach einer Weile ging es zusammen los Richtung den berühmten Fraser Island "Champagne Pool", das ist ein Naturpool, der durch einige Steine etwas abgeschattet wird. Durch diese Steine, brechen die Wellen schon davor und das reine Wasser kommt rein. Wenn die Wellen allerdings groesser sind, reissen diese einen schon etwas mit, was den Spass fuer alle Teilnehmer erhöhte. Nach einigen Stunden Erholung und weiteren Drinks, ging es wieder zurück zu unserem Camp. Wieder hieß es, Zelte aufbauen und anfangen zu kochen. Am Abend wurde dann Limbo getanzt und wieder heiter getrunken. Die Stimmung war im allgemeinen wieder super, vorallem in unserer Gruppe, wir verstanden uns sogut, als würden wir 11 schon seit Monaten mit einander reisen. Am letzten Morgen hieß es dann wieder, 5:30, raus aus den Federn, diesmal hatte ich ganze 6 Stunden schlaf, ich besserte mich. Diesmal ging es zu einem weiteren See, dieser lag hinter einigen Dünen. In diesem See gab es sogenannten "Catfishes", diese haben die besondere Eigenschaft, alte Haut vom Körper zu essen. Wir waren zu aktiv im See, aber bei einigen hat dies tatsächlich funktioniert, die Füsse einiger Leute, sofern diese ganz still standen, wurden tatsächlich angeknabbert. Um kurz vor Mittag hiess es dann ab nach Rainbow Beach wieder, nach einer turbulenten Fahrt über doch sehr weichen Sand, hatten wir es endlich zur Fähre geschafft, die uns dann zurück nach Rainbow Beach brachte. Dort angekommen, wurden die Jeeps gereinigt und etwas Schlaf nachgeholt. Und für die Leute die sich jetzt gerade fragen, haben wir tatsächlich alles leer getrunken? Was glaubt ihr....Nein, haben wir nicht :) Aber am selben Abend gingen wir als Gruppe zusammen essen und brachten den Rest unseres Goons. Der Abend endete dann fuer manche um 12 uhr Nachts und für manche um 3 Uhr. Man bemerke, das jeder von uns einen Bus um 7:30 früh kriegen musste! Als Fazit von Fraser Island muss ich sagen, das es einer der Besten Erlebnisse war, die ich in Austarlien erlebt habe. Allerdings muss ich dazu auch sagen, das es nicht so schön gewesen wäre, wenn unsere Gruppe nicht so hervoragend zusammen gepasst hätte. Wir hörten von anderen Gruppen, das deren Gruppe nicht ein Schluck trank, die Gespräche im Jeep auf das Minumum reduziert wurde oder das der Jeep nur voll mit Pärchen war, sodass keiner auch nur etwas Spaß hatte. Aber wir hörten auch von anderen, das sie sagten "Zum Glück bin ich nicht in der Gruppe", woraufhin andere wieder sagten "Ich wünschte ich wäre in dieser Gruppe". Ich muss sagen, ich war froh in solch einer Gruppe gewesen zu sein, da wir als Gruppe einfach super harmoniert hatten......Was rede ich denn, hatten, wir erfuhren nach unserem Essen zusammen, das wir alle, bis auf die Kanadierin, alle zusammen wieder in noosa sind :) Dort haben wir uns dann wieder schön amüsiert, hatten uns Kayaks, welche umsonst waren, gemietet und den Noosa River sowie die See etwas erkundet. Heute, dem 15ten Oktober, bin ich gerade in Brisbane und ratet mal wer Morgen hier anokmmt, richtig! Der Rest der Gruppe, wir gehen dann zusammen zu dem Oktoberfest, welches hier noch stattfindet, ich meine, wer will denn eh auf das Original in München gehen... :)

6. Oktober 2009

Whitsundays


Leute frage sich sicherlich, warum reise ich schon wieder die Ostküste entlang?! Ein Grund sind die Whitsundays, eine Inselgruppe in der nähe von Airlie Beach, mit einem der schönsten Strände von Australien, Whithaven Beach! Ich musste dies letztes Mal auslassen, da es damals ziemlich geregnet hat, wie auch Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. Dort werde ich in ein paar Tagen sein, Beitrag wird folgen. Ich war auf dem Boot mit dem Namen "Atlantic Clipper", welches einen Whirlpool sowie eine Rutsche an Board hatte. Wir waren insgesamt 50 Leute, darunter alleine 20 Mexikaner und zum Glück nur 3 Deutsche (inlcuding me)! Nichts gegen die Deutschen, aber hier sind einfach mal zuviele, Leute die schon einmal hier waren, können das bestätigen. Aber wie dem auch sei, der erste Tag auf unserem Segelboot war nicht so besonders, es worden alle vorgestellt und nachdem wir an einigen Inseln mit weißen Sandstränden vorbeifuhren, ging es los mit sich etwas näherkommen. Der Goon, sowie die Biere, wurden solangsam rausgeholt und erste Trinkspiele wurden an Board gespielt, währenddessen die Sonne unterging. Nachdem ausgesprochen leckeren Dinner, Kartoffelbrei mit Salat und Fisch, wurde die Stimmung immer heiterer bis die ersten Leute anfingen zu der Musik zu tanzen. Nach ordentlichem feiern ging es doch recht früh ins Bett, denn am nächsten Morgen wurden wir um 7 uhr früh mit Gong geräuschen wach gemacht. Unser erste Stopp hieß dann auch gleich Whithaven Beach, zuerst liefen wir etwas durch den Bush Richtung Lookout, damit wir den Postkarten Blick so richtig genießen können. Als ich dann dort oben auf dem Aussichtspunkt stand, war ich echt sprachlos, denn es war genauso wie auf den Bildern. Dazu muss ich sagen, das ich doch recht verwöhnt bin von der ganzen Natur in Australien und auch anderen Ländern, sei es Berge, Strände, Wasserfälle, Seen, Wälder und so weiter. Aber diesmal war ich echt baff und genoß einfach diesen grandiosen Blick. Nach einigen Fotos hieß es dann, los runter zum Strand. Dort angekommen, berührte ich den weßen und weichen Strand mit meinen Füßen, dieser Sand ist einer der klarsten der ganzen Welt. Er wird auch für Teleskope benutzt, da er sehr rein ist. Nach einigen Meter und vielen Fotos später, musste ich einfach ins Wasser springen, Kristallklar wie es war! Das Wasser war sehr angenehm erfrischend und kurze Zeit später rief uns einer zu, hier ist ein Rochen. Ich bin also mit Leuten dort hingelaufen und musste feststellen, das dort nicht nur ein Rochen war, sondern gleich 5 oder 6. Ich konnte bis zu einem knappen Meter rangehen, näher wollte ich dann doch nicht... Nach etwas baden und sonnen, hieß es erstmal etwas Fussball spielen mit den Jungs am Strand, schliesslich macht man hier ja ausser Trinksport nicht viel mehr. Nach ein paar Minuten wurde uns aber relativ schnell klar, wir sollten weniger trinken, wir haben keine Ausdauer mehr und aus unseren Sixpacks wurden Rollen, Bier und Goonrollen. Nach diesem, doch wunderbaren Ausritt in die Natur, hierß es nach ein paar Stunden zurück aufs Boot. Dort angekommen, sahen wir eine der heißbegehrten RIesenschildkröten am Boot vorbeischwimmen, diese hatte ich zuvor auch nur auf Bildern oder in einem Zoo gesehen. Nach einem kleinen Snack hieß es, Anker rauf und weiter gehts. Die segeln wurden gesetzt und unser nächster Halt sollte eine Bucht sein, in der wir entweder schnorcheln oder tauschen gehen konnten. Auf dem Weg dorthin blickte ein Engländer einen Wal, alle dachten, hat er wieder getrunken, denn nach 5 minuten blickten wir immer noch keinen. Nichtsdestotrotz stoppte der Skipper den Motor und machte kehrt. Doch dann plötzlich sahen wir Wasser in die Luft pusten, wir alle dachten, das muss ein Wal sein. Wir näherten uns langsam und tatsächlich, da war ein Wal der sich aus dem Wasser regte und drehte. Nach einer Weile kam sogar ein weiterer Wal dazu, es war die Mutter und diese sprühten mehrere Male das Wasser weit in die Höhe. Dies war für mich ein besonderer Augenblick, da ich damals in Neuseeland extra nach Kaikoura gefahren bin, um auf einen der berühmten Waltouren zugehen, welcher wegen schlechtem Wetter aber abgesagt wurde. Deswegen war ich sehr glücklich diese Wale in freier Natur, so nah an unserem Boot zusehen. An unserer Bucht angekommen, wurde der Wetsuit angelegt, die Schnorchelbrillen verteilt und dann ging es ab ins Wasser. Da ich schon im Great Barrier Reef tauchen und schnorcheln war, kannte ich die bunte Fisch -und Korallenwelt schon, nichtsdestotrotz machte ich es gerne nochmal, vorallem weil man nie weiß, was man zu gesicht bekommt. Nachdem schnorcheln und tauchen, hieß es unseren Schlafplatz an einer anderen Bucht zu finden und die Sonne bescherte uns dort einen schönen Sonnenuntergang. Nachdem Abendessen wurde wieder der Goon-Bag geslapped und die Biere rausgeholt. Feucht fröhlich ging es dann in den Abend hinein, Leute sprangen in den Whirlpool, tanzten und genoßen die schönen Stunden auf dem Boot. Am nächsten Morgen hieß es wieder um 7 uhr aufstehen, es ging zu einer anderen Bucht, um erneut zu tauchen und zu schnorcheln. In dieser Bucht berührte ich den Fisch, mit dem liebevollen Namen "ELVIS", und fütterte ihn. Dieser Fisch ist ca. 1 Meter groß und recht dick, mit einer recht fetten Lippe, wenn es mich nicht täuscht, hieß dieser Fisch "Wally". Danach ging es dann auch wieder Richtung Festland, Airlie Beach hatte uns wieder. Am Abend kamen wir dann alle erneut zusammen um zu essen und zu feiern. Der Trip war einsame Spitze, ich bereue nichts, vorallem nicht weil ich Wale sah sowie eine Schildkröte und mehrere Rochen. Aber auch das schnorcheln war klasse und nicht zu vergessen Whithaven Beach, das war echt das Highlight des Trips! Whitsundays, ein definitives MUSS hier in Australien!



2. Oktober 2009

Atherton Tablelands

An einem Tag ging es für mich mit Adventure Tours zu den Atherton Tablelands, ca. eine Stunde südlich von Cairns. Diesen Trip hatte ein kanadisches Mädel in Darwin gewonnen, konnte diesen aber nicht antreten und somit bekam ich den Trip umsonst, andere zahlen dafür 99 Dollar. Diese Tagestour beinhaltete Wasserfälle, Creeks, Seen bzw. Krater sowie Bushwalks. Zuerst ging es früh zu einem , damit jeder wach wird bzw. seinen Kater auskurieren kann (mir ging es gut haha). Ausserdem konnte wer wollte, die Steine als Rutsche benutzen, da diese recht rutschig waren. Nachdem alle nun wach waren, hieß es den ersten Wasserfall zu besichtigen. Da dieser nicht wirklich besonders war, ging es auch recht schnell weiter zu dem nächsten. Dieser Wasserfall nennt sich Millaa Millaa Falls, hier wurden schon einige Musikvideos gedreht, Peter Andre - Mystirous Girl, aber auch Werbung für FA wurden hier gedreht. Da das Wasser in der Zeit recht viele Bakterien drin hatte, konnten wir uns nicht unter den Wasserfall stellen, aber auch die Ansicht war klasse. Nachdem Lunch ging es zu einen der vielen Bushwalks, das mögen die Australier, wandern...Dort sahen wir dann auch den sogenannten Fig Tree, dieser Baum, welcher eigentlich 3 Bäume sind, ist riesig. 3 Bäume deshalb, da auf dem einen Baum ein Samen einer Wurzelähnlichen Pflanze gewachsen ist, den nach einer Weile der Baum nicht mehr halten konnte und in den nächststehenden Baum fiel. Der Dritte war bereits in der Mitte und wuchs direkt in die anderen Bäume. Nach der ausführlichen Baumgeschichte, ging es zu einem kleinen Teich. Dort sollten wir dann ein Schnabeltier sehen, diese sind recht klein und haben einen rundförmigen Schnabel, eine recht lustige Kreatur. Nach etwas warten sichteten wir dann auch welche. Sie schwammen immer nur kurz an der Oberfläche, da sie nur nach Luft schnappten und dann wieder auf den Grund zurückkehrten um Futter zu suchen. Es war definitiv nicht einfach die kleinen Tiere auf ein Foto zu bekommen, aber ich denke ihr bekommt ein Bild davon. Dies war auf jedenfall ein super Erlebnis, da ich diese Tiere schon einmal sehen wollte und es nicht einmal in einem Zoo gesehen habe. Danach ging es dann auch schon nach Hause, es war ein interessanter und netter Tagesausflug, vorallem weil er umsonst war :)

Cape Tribulation

Wenn man in Cairns ist, sollte jeder versuchen nach Cape Tribulation zu fahren. Es ist nur ca. 2 1/2 Stunden nördlich von Cairns und kann in einem Tag erledigt werden. Wir, 2 deutsche Mädels, ein Holländer und Ich, mieteten uns ein Auto für einen Tag und fuhren früh los um auch alles uns anschauen zu können. Der Weg nach oben führt direkt entlang der Küste, was das fahren sehr angenehm machte. Unser erster Stopp war Cape Tribulation Beach, dort haben wir dann auch ersteinmal gefrühstückt. Danach ging es am feinen Standstrand entlang, vorbei am Regenwald der direkt an das Reef grenzt und dem Kristallblauem Wasser. Leider konnten wir nicht schwimmen gehen, wegen Quallengefahr, zwar ist die Zeit noch nicht, aber es wurden schon welche gesichtet und somit blieben wir beim wandern und sonnen...Auf unserem Trip sahen wir auch, wie eigentlich immer hier in OZ, auch verschiedene Tiere, ob es große Leguane sind die einfach mal so an dir vorbeikrabbeln, sogenannte Drachenechsen die an Bäumen hängen oder einfach Papageien. Zuhause sieht man kaum Tiere wenn gewandert wird, hier siehst du ein tolles Wildleben die einen Trip echt abrunden können. Nach unserer Strandwanderung ging es weiter zu verschiedenen Aussichtspunkten (Lookouts), entlang an echt lustigen Schildern, siehe Bilder. Nächster Halt war mehr oder weniger ein Abstecher bei einer Eisfabrik um extraordinäre Eissorten zu kosten. Leider kann ich diese Namen der Sorten nicht mehr wiedergeben, da ich die Früchte nicht kannte und mir den englischen Namen nicht merken konnte, ist auch egal, die Früchte waren auf jedenfall sehr exotisch und lecker :)
Wieder über Fähre ging es dann zu einem Creek in dem auch geschwimmen werden konnte, das Wasser floß entlang der Steine in kleine Wasserbecken bei denen reingesprungen werden konnte. Dort gab es dann auch wieder eine australische Leckerei, und zwar Ameise. Ja, ihr habt richtig gehört, es gibt dort Ameisen, die relativ groß sind und einen grünen Rücken haben. Man hebt eine hoch und leckt dann den Rücken der Ameise ab. Kein Witz! Es schmeckt etwas bitter und sauer, Zitronenartig :) Nach der Feinschmeckerei und etwas schwimmen, ging es zu verschiedenen Bushwalks die durch den Regenwald verliefen. Nach einigen Wanderungen ging es dann wieder Richtung Cairns. Abends dort angekommen hieß es, Barbeque time. Wir machten uns an einer der vielen public bbq Stellen leckere Burger und nachdem dann auch noch unseren irischen Freunde kamen, wurde etwas getrunken und Abends gefeiert, wie auch sonst immer :)

21. September 2009

Darwin...Party und so

Nachdem die Nationalparks und die Croc Cruise abgeharkt waren, blieb nicht mehr viel übrig in Darwin, bis auf dem Sunset Nightmarket. Dieser ist auf jedenfall fast die größte Attraktion Darwins. Es sollte vor dem Sonnenuntergang hingegangen werden, damit man, wie hundert andere Menschen am Strand, den roten Ball fast über dem Wasser untergehen sieht. Ansonsten ist der Markt wie jeder Andere auch, mit einer Ausnahme, das bei diesem einer auf vier Didjeridus spielt, begleitet von einem Schlagzeuger (fantastic)! Sonst gibt es viele kleine Stände, überwiegend für Frauen (die das Geld der Männer ausgeben hehe) und einige Essensstände. Dazu muss ich sagen, das ein Stand ausgefallende Fleischsorten hatte. Dort gab es zur Auswahl Emu, Kangaroo, Possum, Krokodil und weitere Feinschmecker Leckereien. Da ich Kangaroo schon einmal probiert hatte, kostete ich diesmal Krokodil, recht zeh, war aber nicht wirklich mein Fall. Mal schauen was ich als nächstes essen werde... Des weiteren wurde viel am Pool entspannt um abends dann richtig zu feiern, oftmals kostete mich der Abend nichts, da wir viele Pitchers umsonst bekamen, man muss nur wissen wie :) Sprich viel Party heißt nicht viel Geld ausgeben, nein, wenn man weiß wie, kann der Abend doch sehr billig werden! Anbei also ein paar Party Pics, viel Spaß dabei!

Croc Cruise

Da im Northern Territory die Gewässer alle voll mit Krokodilen ist, vorallem der Adelaide River, gibt es dort sogenannte "Croc Cruises", bei denen die Krokodile gefüttert werden. Aber nicht auf normale Weise, sondern lassen die Tour Guides die Krokodile aus dem Wasser springen. Wer glaubt, das sie immer nur faul im Wasser oder an Land liegen, irrt sich gewaltig. Sobald es im Wasser vibriert, sei es Motoren oder etwas was ins Wasser fällt, dann sind diese ganz schnell da um es auszuchecken. Vorallem ist es ein wahnsinn wie hoch die Crocs springen können, aber seht es an den Fotos selbst. Hier ist auch ein Video für die Ungläubigen die denken, es sei Photoshop :) VIDEO ! Nachdem die Crocs ein paar Mal rausgesprungen sind, wurden auch die Adler gefüttert. Kleine Fleischstücken wurden in die Luft geschmissen und diese wurden mit den Füßen der Adler in einem wahnsinn Tempo gefangen. Auch ein Adler mit einer Spannweite von 2m wurde gefüttert, allerdings bekam dieser ein riesen Brocken Büffelfleisch das er von der "Angel" wegschnappte. Zwar war die Tour relativ kurz, aber es lohnte sich auf jedenfall diese zu machen. Ich meine, wer sieht schon Krokodile mehrere Meter aus dem Wasser springen, sieht zu wie Adler in der Luft gefüttert werden, bekommt nahe Informationen über Krokodile wie sie leben und kann dazu noch eine Schlange um den Hals bekommen??? Ich rate nur Leuten, auch diese Tour auf eigene Faust zu machen. Bekomm ein paar Leute zusammen, mietet euch ein Auto für einen Tag und fahrt selber zu den Cruises, da spart ihr locker 50 Dollar!

Darwin Nationalparks

Wieder in Darwin angekommen, hiess die Mission: "Job finden"! Allerdings stellte es sich heraus, das es schwerer war als gedacht. Der erste Versuch endete in einer Bar, der Gedanke war da einen Job zu finden, allerdings war der Pub direkt auf dem Weg und dort blieb ich dann mit Freunden hängen...Den darauf folgenden Tag ging es dann zur Job Agency, die fuer uns versuchte einen Job zu finden, welche sie auch tat, aber leider waren es nur 2 Jobs für jeweils einen Tag. Des weiteren war es oftmals zu heiß und drückend, das jeder Weg schon eine Qual war, denn bei 90% Luftfeuchtigkeit schwitzte ich schon nach nur 100m. Also Jobsuche war relativ schwer, nicht aber für Mädels, Kellner jobs gab es viele, aber überwiegend nur für die Frauen. Wie dem auch sei, blieb ich insgesamt dann doch 1 Monat in Darwin, die Zeit geht manchmal schneller rum als man denkt. Ich denke es lag einfach an den Leuten die ich kennenlernte, die machen oftmals einen Ort aus, denn eine Stadt wie Darwin hat nicht viel zu bieten. Es gibt einen Sunset Nightmarket, eine Lagune (die aber nicht unbedingt sehenswert ist), ein paar WWII Gedenkstädten und ein Museum über die Cyklone Tracy der 1979 ueber die Hälfte von Darwin zerstörte. Ansonsten ist es mehr ein Gateway nach Bali oder anderen Indonesischen Inseln. Allerdings gibt es rundum Darwin ein paar Nationaparks die definitiv sehenswert sind, darunter Kakadu, Litchfield und Berry Springs. Die Holländer und ich lernten 3 deutsche Mädels kennen, mit denen wir 2 Wickedcampers für 5 Tage gemietet hatten um die Nationalparks auf eigene Faust zu erkunden. Wickecampers sind diese Vans, die immer mit Graffiti Logos und Sprüchen besprüht sind, eigentlich auch ein Muss wenn man in Australien ist, wenigstens sich einmal solch einen Van zu mieten!
Unser erster Stopp war Kakadu Nationalpark, der größte in Australien. Von diesem Park war ich allerdings recht enttäuscht, es gibt nicht wirklich viel zu sehen wenn man mal davon ausgeht, wieviele km gefahren werden müssen um von einem "netten" Punkt zum Anderen zu kommen. Es gibt einige Aboriginal Art Sites welche recht interessant waren. Zu sehen was damalige Vorfahren 2000 Jahre in Steine "malten" und welche Bedeutungen diese haben, war etwas besonderes. Ansonsten viele dusty Roads, an denen wir auch einige Dingos sahen. Es muss auch dazu gesagt werden, das wir in der Trockenzeit dort waren (in der Regenzeit fast nict passierbar) und somit nicht viel Wasser in den Wasserfällen waren. Allerdings gab es in Yellow water einen netten "Teich" in den man schwimmen konnte (ja schwimmen, recht selten in Northern Territory, wegen den Crocs)! Auch eine der giftigsten Schlangen Australiens konnte ich fotografieren, nachdem ich sie aus ihrem Versteckt lockte... Nach 3 Tagen ging es dann nach Litchfield und das ist ein Nationalpark, der wirklich sehenswert ist und nicht ausgelassen werden sollte, wenn man in oder rund um Darwin ist. Es geht los mit einem der größten Termitenhügel Australiens, ca. 4 meter hoch, aber davon gibt es viele in den NT Nationalparks. Eine weitere Attraktion waren die Rock Holes, das sind kleine Wasserbecken die sich hervorragend zum relaxen im erfrischendem Wasser anbieten.
Dann ging es weiter zu den Florence Falls, einer der Wasserfälle die auf jedenfall in Litchfield besucht werden sollten. Nach 134 Stufen lässt es sich dann unter 2 Wasserfällen erholen, es kann auch von Felsen gesprungen werden, wer es mag. Die Wangi Falls waren unser letzter Stopp im Litchfield Nationalpark, ein netter Platz um etwas im erfrischendem Wasser zu schwimmen oder sich einfach auf einen der Felsen legen und sonnen. Am Abend sollte es dann nach Berry Springs gehen, allerdings kamen wir am Abend zu spät an und somit waren die Tore schon geschlossen. Vor den Toren standen dann schon ca. 8 Vans und Autos, mit denen wir dann, nach einigen Gesprächen wo wir denn nun schlafen, in Kolonne in den nächstgelegenden Bush gefahren sind, um dort Feuer zu machen und zu uebernachten. Wir waren ca. 20 Leute, parkten die Autos so, das in der Mitte ein Kreis war, sodass ein Feuer gemacht werden konnte. Es wurde am Feuer gekocht, Leute spielten Guitarre, ich schlief auf dem Dach unseres Vans und im Grunde hatte jeder eine super Zeit. Das ist das schoene an Australien, Backpacker die sich noch nie vorher gesehen haben, kommen zusammen und unternehmen etwas besonderes, dabei kommt es einem vor, als kenne man sich schon länger... Am nächsten Tag ging es dann nach Berry Springs, dort gibt es 3 verschiede Springs die zusammenführen, allerdings war das Wasser recht warm, also nicht wirklich erfrischend und somit ging es dann recht schnell wieder nach Darwin, 5 Tage Nationalpark waren vorbei!

Shoutbox